Vattenfall verklagt KlimaschützerInnen

DANKE für die Solidarität!
Ihr seid super! Auf unseren Aufruf, einer Aktivistin zu helfen, die nach über drei Jahren noch einen Strafbefehl über 500 Euro bekommen hatte, haben viele Leute reagiert. Und das beste: Wir haben das Geld für ihre Unterstützung zusammen. Danke!

Falls aber in den nächsten Tagen noch Geld eingehen sollte - oder noch jemand Solidarität mit Klima-AktivistInnen zeigen möchte -, werden wir das übrige Geld zur Deckung der Prozesskosten von rund 30.000 Euro von Stine und Tannie beitragen. Die beiden protestierten zusammen mit mehreren tausend Menschen beim UN-Klimagipfel 2009 in Kopenhagen für eine (klima-)gerechte Welt. Verurteilt wurden sie im Juni 2011, weil sie als Pressesprecherinnen für die Aktion "Reclaim Power" aufgetreten waren (weitere Infos). Hier spenden...

Mehr als 30 Klimaschützer/innen hatten im Sommer 2008 die Baustelle des geplanten Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg besetzt. Im Rahmen eines Klimacamps hissten sie auf einem Kran das Banner „Stromkonzerne enteignen!“, was bundesweit für Aufsehen sorgte. Später versuchte Vattenfall, die KlimaschützerInnen für ihre Aktion zivilen Ungehorsams zur Kasse zu bitten – und baut täglich weiter an seinem Klima-Killer. Die Gerichtsverfahren sind inzwischen gelaufen, aber noch sind nicht alle Kosten der Prozesse gedeckt. Könnt ihr helfen, die letzten Anwaltskosten zu finanzieren?

Klimasünder bestraft Klimaschützer?

Verkehrte Welt: Vattenfall ist einer der größten Klimazerstörer Europas. Dazu will der Konzern auch noch Menschen bestrafen, die sich aktiv für Klimaschutz einsetzen! Dabei haben sie mit der Besetzung der Baustelle nur das gemacht, was in Anbetracht der nahenden Klimakatastrophe dringend notwendig ist: Sie haben versucht ein Bauvorhaben zu stoppen, welches das Klima in den nächsten 40 Jahren mit Millionen von Tonnen CO2 belasten würde.

Vattenfall klagt an – Gemeinsam dagegen aktiv!

Mehr als 2.000 Menschen hatten sich nach der Besetzung an „ausgekohlt“ beteiligt und dem Vattenfall-Vorstand ihre Meinung geschickt: Doch der Konzern zog die Verfahren eiskalt durch - und die KlimaschützerInnen bekamen Geldstrafen über mehrere hundert Euro. Eine Aktivistin saß sogar zwei Wochen Strafe im Knast ab. Jetzt gilt es noch die letzten Kosten für die Verfahren zu decken. Helft mit und spendet für die Kosten!

Solidarität statt Klimawandel made by Vattenfall

Wir bleiben solidarisch und lassen uns Klimaschutz nicht verbieten – erst recht nicht von Vattenfall!