Aktuelles
Danke - Ihr seid super!
In nur rund einem Monat haben wir es geschafft - dank eures Engagements: Inzwischen haben wir das Geld für eine Unterstützung der letzten Klimaaktivistin zusammen, die rund drei Jahren nach der Besetzung der Baustelle des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg noch einen Strafbefehl bekommen hatte. 500 Euro Strafe sollte sie dafür bezahlen, dass sie sich entschlossen der Klimazerstörung durch das 1700 MW Kohlekraftwerk entgegengesetzt hat, um einen jährlichen CO2-Ausstoß von 8,5 Millionen Tonnen zu verhindern. Der Energiekonzern Vattenfall hatte nach der Protestaktion im August 2008 Anzeige erstattet und dafür gesorgt, dass alle 40 BesetzerInnen Geldstrafen von mehreren hundert Euro zahlen mussten. (weiterlesen)
Strafbefehl an der Grenze zugestellt
Fast drei Jahre ist die Besetzung der Kraftwerksbaustelle in Hamburg-Moorburg inzwischen her, seit einem Jahr, so dachten wir, war die letzte Geldstrafe wegen der Besetzung beglichen - 15 Tage abgesessen von Franziska in der JVA Bühl. Doch vor Kurzem bekamen wir einen Anruf einer weiteren Besetzerin: Als sie in die Bundesrepublik einreiste, fragte ein Zöllner bei einer Routinekontrolle an der Grenze nach ihrer Meldeadresse - denn es gebe noch einen Strafbefehl über mehrere hundert Euro gegen sie. (weiterlesen)
Franziska sitzt Geldstrafe wegen Kraftwerksbesetzung ab
"Vattenfall betreibt sowohl Kohle- als auch Atomkraftwerke - beides mit der Begründung, dass es den Ausstieg aus der jeweils anderen Technologie erleichtere. Durch beide Technologien werden weltweit Menschen ausgebeutet, gesundheitlich geschädigt und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Während der Konzern positive Bilanzen aufweist, werden globale Ungerechtigkeiten verstärkt. Gleichzeitig versucht Vattenfall sich – unter anderem mit dem Hinweis auf Gezeitenkraftwerke, die es garnicht gibt – ein grünes Image zu beschaffen", sagt Franziska, eine der "Besetzer/innen" der Kraftwerksbaustelle von Hamburg-Moorburg. (weiterlesen)
Anzeigen von Vattenfall mit Formfehler
„Vattenfall versucht Klimaschützer zu kriminalisieren“
Prozess gegen Klimaschützerin vertagt: Formfehler bei Strafanzeige/ Energiekonzern versucht Protest gegen Kohlekraftwerk zu kriminalisieren / Breite Unterstützung für Angeklagte durch Online-Aktion
Vattenfall will Klimaschützer verheizen
Der heutige Prozess gegen eine Klimaschützerin wegen Hausfriedensbruchs wurde vom Amtsgericht Hamburg-Harburg vertagt. Hintergrund sind offensichtliche Formfehler, die Vattenfall bei der Strafanzeige nach einer Aktion an der Baustelle des Kohlekraftwerks Moorburg machte. Der Energiekonzern hat gegen eine Reihe von Klimaschützern Anzeige erstattet, die die Kraftwerksbaustelle im vergangenen Sommer für einige Stunden besetzt hatten. (weiterlesen)
Erste Reaktion von Vattenfall
Inzwischen haben über 1.000 Menschen an der Aktion ausgekohlt teilgenommen. Das lässt auch Vattenfall nicht mehr kalt: Vor einigen Tagen haben wir eine erste, sehr entspannte Reaktion von dem Energiekonzern bekommen, die wir hier gerne einmal öffentlich vorstellen wollen und kommentieren wollen: (weiterlesen)
Freispruch zweiter Klasse: Amtsgericht Harburg stellt Verfahren gegen Auflage ein
Am vergangenen Montag stand einer der Klima-Aktivisten von Moorburg vor Gericht. Er hatte Widerspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt, der die Zahlung von 500 Euro vorsah - und damit ein indirektes Schuldgeständnis darstellte. (weiterlesen)
Räumung der Demonstration vor dem Kraftwerk Moorburg rechtswidrig
Während verschiedene Aktivistinen das Baugelände besetzt hatten, gab es vor den Toren der Baustelle eine Solidaritätsdemonstration. Diese wurde von der Polizei aufgelöst - dies war rechtswidrig wie ein Gericht jetzt feststellte: (weiterlesen)




